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Projektleitung Pillen


Was ist ein Projekt?


1. Was kann ich machen, wenn ich eine Idee habe, aber keine finanziellen Mittel, diese umzusetzen?

Evaluiere deine Idee!

Leitfragen

  • Wen reprƤsentiere bzw. vertrete ich? Den privaten oder den ƶffentlichen Sektor?

  • Wen kƶnnte meine Idee interessieren? Kann meine Idee dazu beitragen, jemandes Probleme zu lƶsen oder ist sie eher dazu geeignet, Profit abzuwerfen?

  • Problem/BedĆ¼rfnis-Analyse: Welches Problem lƶst meine Idee mƶglicherweise? (z.B: Schafft sie neue ArbeitsplƤtze? Verbessert sie Bildungsprozesse in Pflichtschulen?)

  • Wie viel Geld benƶtige ich und wofĆ¼r werde ich es ausgeben?


PrƤsentiere deine Idee!

Es gibt zwei Mƶglichkeiten:

  • Stelle deinen Business-Plan einer Bank vor und bewirb dich um eine Finanzierung deiner profitbringenden Idee.

  • Reiche einen Projektantrag ein, wenn du ein non-profit Projekt planst, oder wenn deine Idee von besonderem Interesse fĆ¼r die EU sein kƶnnte.

2. Ein Projekt ist... (Projekt ABC)

Programmplanung:

Der Rahmen, der gesteckt wird um die Ziele der europƤischen/nationalen Politik voranzutreiben
-ZIEL: Bereitstellung von Lƶsungen fĆ¼r die wichtigsten Herausforderungen auf strategischer Ebene.


Das Programm definiert:

  • -strategische PrioritƤten und indikative MaƟnahmen,

  • -die finanziellen Mittel und

  • -beschreibt Verwaltungs- und Kontrollsysteme.


Wenn du Geld aus einem bestimmten Programm erhalten willst, musst du zerst prĆ¼fen, ob deine Idee mit den PrioritƤten des Programms Ć¼bereinstimmt. Wenn ja ā€“ reiche deine Idee als Projekt ein.


Ein Projekt: eine Reihe von AktivitƤten, die darauf abzielen, bestimmte Ziele innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens und Budgets zu erreichen.

Ein Projekt sollte folgende Punkte klar definiert haben:

  • Stakeholder und BegĆ¼nstigte

  • Probleme, die angegangen werden sollen oder Chancen, die sich aufgrund der Projektarbeit ergeben warden,

  • DurchfĆ¼hrungs-, Kontroll- und EvaluierungsmodalitƤten

  • Nutzen, der die erwarteten Kosten Ć¼bersteigt und voraussichtlich nachhaltig sein wird

Ziel = Bereitstellung einer mƶglichen Lƶsung fĆ¼r ein spezifisches Problem im Einklang mit den Programmzielen.

3. Wie erhƤlt man die Mittel?

šŸ‘‰ EU Funding Programmes

Here you can find a list of the funding programmes implemented through the 2021-2027 multiannual financial framework, divided by heading and cluster.

Was ist zu tun?

  1. Lesen Sie die Ausschreibungsunterlagen sorgfƤltig durch und prĆ¼fen Sie die Fƶrderkriterien

(e.g. Erasmus plus programme)

  1. Sind deine Institution und/oder deine Idee fƶrderfƤhig? Super!


OK, dann... Bereite den Projektentwurf vor!


.. Aber WIE ā“ā“



HILFE ZUM DENKEN

  1. Die Logical Framework Analysis (LFA)

Die Logical Framework Analysis (LFA) ist ein analytischer Prozess und bietet eine Reihe von Instrumenten zur UnterstĆ¼tzung von Projektplanung und -management. Sie enthƤlt ineinandergreifende Konzepte, die als Teil eines iterativen Prozesses verwendet werden, um die strukturierte und systematische Analyse einer Projekt- oder Programmidee zu unterstĆ¼tzen.

2. Stakeholder analysis

Any individuals, groups of people, institutions or firms that may have a significant interest in the success or failure of a project (either as implementers, facilitators, beneficiaries or adversaries) are defined as "stakeholders".


Die SchlĆ¼sselfragen der Stakeholder-Analyse lauten:
"Wessen Probleme oder Chancen analysieren wir?" und
"Wer wird wie von einer vorgeschlagenen ProjektmaƟnahme profitieren oder verlieren?".


    1. Stakeholder: Einzelpersonen oder Institutionen, die - direkt oder indirekt, positiv oder negativ - von einem Projekt oder Programm betroffen sein kƶnnen.

    2. BegĆ¼nstigte: Dies sind diejenigen, die in irgendeiner Weise von der DurchfĆ¼hrung des Projekts profitieren. Es kann unterschieden werden zwischen:

  • Zielgruppe(n): Die Gruppe/Einheit, die durch das Projekt auf der Ebene des Projektziels direkt positiv beeinflusst wird. Dazu kann auch das Personal der Partnerorganisationen gehƶren;

  • EndbegĆ¼nstigte: Diejenigen, die langfristig auf gesellschaftlicher oder sektoraler Ebene von dem Projekt profitieren, z. B. "Kinder" aufgrund erhƶhter Ausgaben fĆ¼r Gesundheit und Bildung, "Verbraucher*innen" aufgrund einer verbesserten landwirtschaftlichen Produktion und Vermarktung.

  • Projektpartner*innen: Diejenigen, die die Projekte in den jeweiligen LƤndern durchfĆ¼hren (die auch Stakeholder sind und auch eine "Zielgruppe" sein kƶnnten).

3. Problem Analysis

Bei der Problemanalyse werden die negativen Aspekte einer bestehenden Situation sowie die "Ursache-Wirkungs-Beziehungen" zwischen den ermittelten Problemen identifiziert.

Die Problemanalyse umfasst drei Hauptschritte:

1ļøāƒ£ Festlegung des Rahmens und des Gegenstands der Analyse;

2ļøāƒ£ Identifizierung der Hauptprobleme, mit denen die Zielgruppen und BegĆ¼nstigten konfrontiert sind (Was ist/sind das Problem/die Probleme? Wessen Probleme?);

3ļøāƒ£ Visualisierung der Probleme in Form eines Diagramms, genannt "Problembaum".


SCHRITTE:

šŸ’” Offenes Brainstorming der Probleme, die die Beteiligten als vorrangig betrachten.


šŸ— Aus den ermittelten Problemen wird ein individuelles SchlĆ¼sselproblem ausgewƤhlt.


šŸ”— Suche nach verwandten Problemen.


šŸ§¶ Erstellen Sie eine Hierarchie von Ursachen und Wirkungen - die Leitfrage lautet: "Was ist die Ursache dafĆ¼r?"


šŸ”€ Verbinden Sie die Probleme mit Ursache-Wirkungs-Pfeilen, die die wichtigsten ZusammenhƤnge deutlich machen.


šŸŒ ƜberprĆ¼fen Sie das Diagramm auf seine GĆ¼ltigkeit und VollstƤndigkeit


4. Objective Analysis

Die Analyse der Ziele ist ein methodischer Ansatz, der verwendet wird, um die zukĆ¼nftigen Situation zu beschreiben, nachdem die festgestellten Probleme behoben wurden;

5. Strategies Analysis

Die Hierarchie der Ziele zu Ć¼berprĆ¼fen und die ā€œMittel-Ziel-Beziehungenā€ in einem Diagramm darzustellen.

Zu den Fragen, die in dieser Phase gestellt und beantwortet werden mĆ¼ssen, gehƶren u. a.:


šŸ‘‰ Sollen alle ermittelten Probleme und/oder Ziele in Angriff genommen werden oder nur einige wenige?

šŸ‘‰ Welches sind die positiven Mƶglichkeiten, auf denen aufgebaut werden kann (z. B. aus der SWOT-Analyse)?

šŸ‘‰ Welche Kombination von MaƟnahmen ist am ehesten geeignet, die gewĆ¼nschten Ergebnisse zu erzielen und die Nachhaltigkeit des Nutzens zu fƶrdern?

šŸ‘‰ Wie kann die lokale Eigenverantwortung fĆ¼r das Projekt am besten gefƶrdert werden, einschlieƟlich der Entwicklung der KapazitƤten der lokalen Bevƶlkerung?

šŸ‘‰ Was sind die wahrscheinlichen Auswirkungen der verschiedenen mƶglichen MaƟnahmen auf die Kapital- und laufenden Kosten, und was kann man sich realistischerweise leisten?

šŸ‘‰ Welche Option(en) ist (sind) am kosteneffizientesten?

šŸ‘‰ Welche Strategie wird sich am positivsten auf die BedĆ¼rfnisse der Armen und anderer gefƤhrdeter Gruppen auswirken?

šŸ‘‰ Wie kƶnnen potenzielle negative Umweltauswirkungen am besten gemildert oder vermieden werden?

6. Matrix Logframe

Die Ergebnisse der Stakeholder-, Problem-, Ziel- und Strategieanalyse werden als Grundlage fĆ¼r die Erstellung der Logical Framework Matrix verwendet.

7. Scheduling: Activity, Resources and Cost Schedules

Ein AktivitƤtenplan ist ein Format zur Analyse und grafischen Darstellung von ProjektaktivitƤten. Er hilft dabei, die logische Abfolge, die erwartete Dauer und etwaige AbhƤngigkeiten zwischen den AktivitƤten zu ermitteln und bietet eine Grundlage fĆ¼r die Zuweisung von Managementverantwortung. Mit dem erstellten Vorgangsplan kann die weitere Spezifizierung der Ressourcen und die Planung der Kosten vorgenommen werden.


Eine Checkliste fĆ¼r die Erstellung eines AktivitƤtenplans:

āœ… 1. Auflisten der HauptaktivitƤten

āœ… 2. Aufteilung der AktivitƤten in Ć¼berschaubare Aufgaben

āœ… 3. Abfolge und AbhƤngigkeiten klƤren

ā“ Reihenfolge _ in welcher Reihenfolge sollen zusammenhƤngende AktivitƤten durchgefĆ¼hrt werden?

ā“ AbhƤngigkeiten _ ist die AktivitƤt von der Aufnahme oder Fertigstellung einer anderen AktivitƤt abhƤngig?

āœ… 4. SchƤtzen des Beginns, der Dauer und Fertigstellung der AktivitƤten

āœ… 5. Zusammenfassen der Zeitplanung der HauptaktivitƤten

āœ… 6. Definition von Meilensteinen

āœ… 7. Festlegen der Kompetenzen

āœ… 8. Verteilung der Aufgaben auf das Team




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